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Konzertbericht |
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Jahreskonzert
Brass Band Büsserach vom 17. April 2004 Pressebericht
Baslerzeitung (BAZ) vom 19. April 2004 Neuer
Dirigent lockt Publikum Büsserach. Erstmals unter Leitung ihres neuen, jungen Dirigenten Rainer Ackermann präsentierte die Brass Band Büsserach am Samstag ihr Jahreskonzert im voll besetzten Konzertsaal. Dass die musikalische Zusammenarbeit auf bestem Wege ist, zeigte sich gleich zu Beginn mit dem schmissigen Marsch „Lenzburg“ von Derek M. Broadbent, in dem sich unschwer die Melodie „Im Aargau sin zwoi Liebi“ erkennen liess. Mit „Capriccio Brillante“, nach einer Komposition von Hermann Bellstedt, entführten die Musikerinnen und Musiker das Publikum an den Carneval von Venedig, und als brillant darf auch das Solo von Philippe Strohmeier auf dem Es-Horn bezeichnet werden. Begeisterten Applaus erhielt das „Reunion und Finale“ nach einer Filmmusik von Randy Edelmann, in welchem es um die Schlacht von 1863 in Gettysburg/USA ging. Das sanft-melancholische Hauptthema, welches sich bis zu einem wuchtigen Finale mit Trommelklängen steigerte, berührte wohl jeden Zuhörer. Mit der dreiteiligen „Rhapsody in Brass“, einem Klassiker der Brassbandmusik, stellte die Brass Band Büsserach ihr Wettbewerbsstück vor, mit welchem sie im Juni am Solothurnischen Kantonalmusikfest in Langendorf auftreten wird. „Unter Segel“ hiess das Motto des musikalischen Märchens, das die Zuhörer im zweiten Teil auf eine abenteuerliche Schiffsreise zu einer fernen Insel entführte. Begleitet von schmissigen und abenteuerlustigen Klängen der an Bord befindlichen Brassband, näherte sich das Schiff einer unbekannten Insel. Aufsteigender Rauch zeugte davon, dass dort Menschen wohnen, und Nemo machte sich daran, die Insel zu erkunden. Häuptling „kurzes Ofenrohr“, alias Markus Blanco, Es-Tuba, spielte Nemo sein Lieblingslied vor und brachte ihn zum Berg des trockenen Sandes. Wer das blühende Thierstein kennt, mag sich selber vorstellen, wie die Geschichte ausgegangen ist.
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