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Konzertbericht |
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Jahreskonzert
vom 17. April 2004 Pressebericht
im Wochenblatt vom 22.4.2004 Der
Dirigent kam barfuss Die Brass Band Büsserach begeisterte am vergangenen Samstag mit ihrem Konzert „unter Segel“: Der erste Teil traditionell, danach in ungewohnten Dimensionen. von Martin Staub Die Brassband Büsserach konzertiert. Ein konservativer Verein, ein gewohnt „steifes“ Konzert – könnte man annehmen. Wer am vergangenen Samstag die Einladung in den Konzertsaal annahm, wurde angenehm überrascht. Die Büsseracher „Brassbandianer“ haben aufgeräumt. Das Image der „schwarzen Musik“, wie sie Eingeweihte bisweilen nannten, wurde mit diesem Auftritt definitiv entstaubt. Virtuos
und traditionell Mit dem Marsch „Lenzburg“ von Derek Broadbent eröffnete der neue musikalische Leiter Rainer Ackermann aus Wolfwil das Konzert standesgemäss. Die kompetente Ansage von Martina Röthlisberger gab der zahlreichen Zuhörerschaft die Eckdaten zu den einzelnen Titeln mit. Besondere Aufmerksamkeit verdiente hier das Capriccio Brilliante mit dem Solisten Philippe Strohmeier, der die virtuosen Passagen souverän meisterte. In „Rhapsody in Brass“, einem Erstklassstück von Dean Goffin, welches die Band diesen Sommer auch am Kantonalen Musikfest in Langendorf als Selbstwahlstück aufführen wird, zeigten sich die technischen, dynamischen und harmonischen Qualitäten dieses Corps. Nur selten rutschten diese vom Prädikat „vorzüglich“ in den Bereich „gut“. Musikalisch
durch Sturm und Wellen Nach der Pause waren die Musikantinnen und Musikanten kaum wiederzuerkennen. Die kleine Mélanie Strohmeier, Tochter des Präsidenten, segelte als „Nemo“ mit der 32-köpfigen Besatzung durch Sturm und Wellen der Gefühle. Der ganze Verein tauschte die biedere Uniform mit den Klamotten von Seefahrern und Piraten. Der Kapitän, sprich musikalischer Leiter, dirigierte die unterhaltenden Melodien zur Geschichte Nemos gar barfuss. Ob „Go down Moses“ oder das Basssolo von Häuptlin „kurzes Ofenrohr“, alias Markus Blanco, das Publikum war begeistert von der Musik, der Geschichte und der gesamten Choreografie. Da war selbst nach drei Zugaben der Brass Band Büsserach, nachts um halb elf, nichts zu spüren von „na endlich fertig“. Im Gegenteil. |